Bildsprache

Bilder können etwas ausdrücken, was mit Worten kaum möglich ist. Malerei ist für mich ein Abenteuer, ein verspielter Zugang zu den Mächten des Unbewußten. Beeinflußt von großen Vorbildern, wie der magischen Bilderwelt Emil Noldes, der kühlen Romantik eines Paul Klee oder den Darstellungen verletzter Weiblichkeit bei Louise Bourgeois entsteht viel Figuratives, oft Doppelgestalten oder zoomorphe Wesen - manchmal auch Spukgestalten. Die Arbeit beginnt oft ohne gegenständlich gerichteten Willen und die Vermischung aus unbewusstem und bewusstem Handeln lässt eine Wirklichkeit transparent werden, die sich weder sehen noch beschreiben lässt. In den jüngeren Bildern wird die Gestaltung abstrakter und es bleibt mehr Raum, mehr Verzicht auf beschreibende Bildmotive.